Rechtschreibung nach Gehör
ist fast so lustig wie
Mathe-Ergebnisse schätzen

LRS / Legasthenie
Manche Kinder erleben Lesen und Schreiben von Anfang an als besonders anstrengend – trotz großer Mühe. Für Kinder mit LRS oder Legasthenie wird schulisches Lernen dadurch oft zu einer dauerhaft frustrierenden Erfahrung. Lesen, Schreiben und Rechtschreiben fallen ihnen nicht deshalb schwer, weil sie sich nicht bemühen – sondern weil grundlegende Zugänge fehlen oder blockiert sind.
In meinen Kreativen Lernwelten arbeite ich an diesen Grundlagen: an Wahrnehmung, Laut-Buchstaben-Zuordnung, Sprachgefühl und Struktur. Dabei nutze ich Bewegung, Anschauung, Spiel und kreative Materialien, um Lernen wieder erfahrbar zu machen.
Ziel ist es, dass Kinder Schritt für Schritt Verstehen aufbauen, Sicherheit gewinnen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln – auch im schulischen Kontext.
Es gibt nicht die eine LRS. Kinder und ihre Lernwege sind unterschiedlich – ebenso die Gründe, warum Lesen und Schreiben schwerfallen. Oft wird LRS und Legasthenie gleichgesetzt. Tatsächlich gibt es Unterschiede: Manche Schwierigkeiten entstehen aus fehlenden Grundlagen oder ungünstigen Lernwegen. Eine Legasthenie bleibt meist dauerhaft bestehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Kinder nicht richtig schreiben lernen können. Sie brauchen dafür oft mehr Zeit, bewusste Aufmerksamkeit und klare Strategien. Rechtschreiben geschieht bei ihnen selten automatisch – es bleibt eine Aufgabe, die Konzentration erfordert.
Deshalb arbeite ich nicht nach einem Schema, sondern schaue genau hin:
Was braucht dieses Kind, damit Lesen und Schreiben wieder verständlich und machbar werden.